Traditionsgemäß fand Uschis Kaffee Fahrt auch in diesem Jahr wieder am 03.Oktober statt - allerdings hatten wir in optimistischer Erwartung des auch wettermäßig "goldenen Oktobers" und mit der Aussicht auf gute Stimmung noch 3 Tage vorgeschoben und die Tour dieses Mal als eine 4-Tages-Tour geplant. Mit insgesamt 9 Personen und 7 Moppeds machten wir uns letztlich auf den Weg Richtung Hohrodberg bei Munster zum Hotel Roess, welches sich zur Stammadresse in dieser Region entwickelt. Vorab - auch in diesem Jahr waren wir wieder in jederlei Hinsicht hervorragend untergebracht - die familiäre Atnosphäre und das Super-Essen ziehen uns gewiß mal wieder an.
Hier sind wir schon bei noch super Wetter mitten im Nord-Elsass in der Nähe von Saverne - erste Pause für Essen, Trinken und alles Mögliche sonst.
Auf den folgenden Bildern stellt sich die Tour-Truppe erst einmal vor - "in alphabetic order" :
ANDREAS
BRUNI
CARMEN
FRIEDHELM
GUNTER
HARALD
LUDWIG
MARION
Und hier haben wir unsere Tour-Chefin:
USCHI
Die nächste Rast machten wir nach einem kleinen Schlenker Richtung Westen auf dem Col du Valsberg in der Nähe von Dabo. Von hier ging es über Schirmeck, St. Marie-aux-Mines Richtung Gerardmer.
Nachdem der Col de la Schlucht überwunden war, erreichten wir unser Hotel über Munster den Berg hinauf nach Hohrodberg, wo die Moppeds wieder ihren Platz in der Garage fanden.
Anschließend ließen wir es uns beim Abendessen und danach auch gut gehen. Maitre Roess hatte sich wieder besonders viel Mühe gegeben. Essen und Stimmung gaben keinen Anlass zur Beschwerde,
wie man auf diesem Bild unschwererkennen kann. Hier im Salon fand jeweils das "Apres" mit unterschiedlich intensiver Ausprägung in jeglicher Hin-sicht statt. Ausfälle hatten wir aber auch am nächsten Morgen nicht zu beklagen.
Dieser Ausblick vom Hotel ist zwar schön, ließ jedoch befürchten, dass wir bei der geplanten Tages-Tour in den Höhenlagen wiederum mit Nebel und sonstigen Unbillen zu rechnen hatten. So kam es dann auch - die Sonne und auch die Sicht ganz all-gemein ging dann ab ca. 700 Höhenmeter mehr oder weniger komplett verloren.
Vor der Abfahrt mußte es auch mal ein Gruppenbild sein - wie man sieht, stehen sie da wie die Orgelpfeifen. Das "who is who" kann oben nachgesehen werden.
Auf dem Col de la Schlucht war die (Wetter-)Welt noch einigermaßen in Ordnung, dies auch deshalb, weil wir die Anfahrt im "freien Fahren" bewältigt hatten. Nach kurzer Rast nahmen wir die nördliche Route des Cretes unter die Räder.
Das ist der Blick, wie ihn Harald als Schlußfahrer normalerweise immer hatte. In diesem Fall aber dürfte der Tourguide mal hinterher fahren und seine Tour-Chefin foto-grafieren. Wir sind auf der Route des Cretes in der Nähe vom Col de la Schlucht.
Tja, wie schon angekündigt, erwartete uns dann dieser Anblick über eine weite Strecke bis le Marckstein, einem Kreuzungspunkt auf der "Route". Wichtig war, nicht das Rücklicht des Vordermanns/frau aus den Augen zu verlieren, fastwäre es dann auch soweit gekommen.
Wieder in den Niederungen angekommen, mußten wir uns erst einmal stärken. In der Nähe von Wildenstein/Kruth fanden wir eine Bäckerei mit Cafe, wo dies auch prompt in die Tat umgesetzt wurde.
Hier noch einmal ein Eindruck, wie sich das da oben dargestellt hat.
Wieder am Hotel angekommen, gab es das obligatorische "Tour-" oder "Einlauf-Bier", bei dem die Erlebnisse des Tages unmittelbar diskutiert werden und auch sonst viel Benzin geredet wird. Hier kamen wir auch kurz ins Gespräch mit einigen Bikern aus der Stuttgarter Gegend, die auch in unserem Hotel untergekommen waren.
Zum Abschluß des Tages verwöhnte uns dann das Munstertal mit diesem romantischen Anblick - die Berge waren jetzt sogar frei, was uns mit Hoffnung für den nächsten Tag erfüllte. Es sollte aber doch anders kommen.
Hier sind wir schon in Staufen bei Bad Krozingen. Da die Wetter-bedingungen in dieser Region wesentlich besser waren, fuhren wir an diesem Tage rüber nach OId Germany in den Südschwarzwald.Im Ergebnis kamen wir dann auch trocken über den Tag und und die trockenen Strassen ließen dann auch eine etwas zügigere Fahrweise zu.
"Unter den Linden" im Schwarzwald, für die Moppeds findet sich immer ein lauschiges Plätzchen.
Nach der Kaffeepause in Staufen gings über den Belchen zum Schauinsland, der and diesem Tage (Montag) auch für Motorräder frei befahrbar ist. Nach kurzem Aufenthalt fuhren wir nach Freiburg und dann weiter Richtung Feld-berg, den wir allerdings "rechts" liegengelassen haben.
Uns zog es nämlich zur Hexenlochmühle, wo eine kurze Mahlzeit beabsichtigt war. Die Wartezeit hat uns im Ergebnis den ganzen Zeitplan durcheinander geschmissen, trotzdem gings dann gestärkt und gutgelaunt weiter. Gunter war seit diesem Stopp um einen Hut reicher, wie man auf einigen Bildern sehen kann - es war ein richtiger Wanderhut.
Zum Abschluß noch ein Eindruck der Dinge, die uns zum Lachen gebracht haben, jeder hatte immer irgendwas auf Lager, was zur Erheiterung beitrug. Hier Uschi und Andreas bei den Übungen, was man mit einem "Allround-Tuch" so alles anstellen kann.
So, das wars erst einmal - über die Rückfahrt, die eigentlich als Tour wieder quer durch die Vogesen geplant war, gibt´s nicht viel zu berichten. Die Wetterfrösche hatten mal wieder Recht behalten - es regnete in Strömen. Wir suchten daher den schnellsten Weg, um nach Hause in die warme Stube zu kommen. Ein klein wenig hatte uns der vorherige Abend schon entschädigt, da war es nämlich extrem "gesellig" gewesen.
Mir hat`s gefallen, wenn wir auch mal wieder die Touren nicht wie geplant fahren konnten, aber wir geben nicht auf und versuchen es wieder - irgendwann erwischen wir die Vogesen bei Sonnenschein mit Fernsicht - dann kann man die Moppeds auch ganz anders bewegen.
Stimmung und Truppe waren auf jeden Fall wieder vom Feinsten - vielen Dank !!
Hier kommt nun endlich der Bericht von "Ludwigs Tour" am 13.08.06 ins nördliche Rheinland-Pfalz - vorab, es war eine Klasse-Tour - ich bin beim nächsten Mal bestimmt wieder dabei.
Treff war dieses Mal - wie man sieht - am bekannten "Dürkheimer Fass", welches als Gaststätte ausgebaut ist und an dem Platz steht, an dem alljährlich der weithin bekannte "Dürkheimer Wurstmarkt" als größtes Volksfest in der Region stattfindet. Mit sieben Moppeds und 8 Mann/Frau starteten wir bei bester Stimmung.
Ludwig führte uns über viele kleine, schöne und fahrerisch attraktive Nebenstrassen allmählich immer weiter Richtung Norden. Über die Lindemanns Ruh´, Leininger Tal und Ramsen ging es Richtung Dannenfelser Land.
So wie auch ich meine Standard-Anlauf-Adressen habe, ist dies bei Ludwig die Ebernburg bei Bad Münster am Stein, die wir entgegen allen Erwartungen letztlich "trocken" erreichten. Hier wurde dann erst einmal über die aktuelle und zurückliegendeTouren und alles sonst Interessante geklönt.
So, schon ist die Pause ´rum - im Hintergrund die Ebernburg - direkt hinter mir Harald mit seiner Gee-Ess. Wenn man genau hinschaut, sieht man sein Lächeln - so gehört es sich, wenn man fotografiert wird. Die Tour ging weiter in den Hunsrück zu den vielen Orten mit dem "Moschel" im Ortsnamen - auch hier sind schon des öfteren getourt.
Über viele Nebenstrassen näherten wir uns zielstrebig nach und nach dem Moseltal. Vorbei an Simmern, dem Ort Hasselbach, wo in den 80er Jahren eine Großdemonstration am Militärstütz-punkt stattfand, dann Kastellaun, dem wunder-schönen Ort Alterkülz und dem Flughafen Hahn näherten wir uns dem weitesten Punkt der Tour - Zell an der Mosel. Die Wolkenbilder waren - wie man sieht - beeindruckend und stets wechselnd. Trotzdem war uns der Wettergott noch gut gesonnen.
Hier sind wir nun - nach den kleinen kurvigen Strassen auf dem Hinweg konnten wir nunmehr die Landschaft im Moseltal für einige Kilometer genießen. Danach ging´s zurück in den Hunsrück Richtung Rhaunen - in Sohren fanden wir im Gasthof/Hotel "Schinderhannes" neben gutem Essen auch sehr nette Ansprache durch die Wirtsleute, die uns zu einem Wiederkommen herzlich einluden - schau mer mal ....
Zurück führte uns der Weg wieder inRichtung der "Moschel"-Dörfer über die schon bekannten Nebenstrassen. Auch der Stadt Simmern statteten wir einen 2. Besuch auf dem Rückweg ab. Als Fotograf stellte sich das Problem, das die Gruppe vor mir und Harald hinter mir fuhr - hier jetzt einmal "Harald im Hunsrück" - über den Rückspiegel aufgenommen.
Bevor die Heimatgefilde in Nähe kamen und der Regen dann doch noch ein Wört´chen mitreden wollte, durften wir auf kleinen Neben-strassen noch einmal einige Kurven zum Üben in Angriff nehmen.
Jetzt ist es passiert - ca. 40 km vor dem "Stall" in der Gegend von Wöllstein müssen einige sich mit Gummi gegen Wasser schützen, da es nun doch etwas zu viel wurde. Bei einem Telefonat stellen wir fest, dass uns bei der Ankunft strahlender Sonneschein erwartet - so ist das nun einmal.
Das ist das Ende - bei Harald in Grünstadt ist ein sehr schöner Tourtag zu Ende - Tourguide, Strecke, Wetter und Stimmung haben mal wieder für einen gelungenen Tag gesorgt - am Ende standen mit Anfahrt ca. 350 km auf der Uhr. Mich zog es zu meiner Uschi, die diesmal nicht dabei sein konnte - der Rest durfte noch den neuen Grill von Bruni und Harald einweihen - auch dies war, wie man mir berichtete, äußerst gelungen !
Ludwig hat seine Talente als Tour-Guide mal wieder unter Beweis gestellt - weiter so, wir wollen noch viele Touren fahren. Vielen Dank !
Auch in diesem Jahr traf sich wieder eine kleine aber feine Truppe zur HOT-Tour 2006. Dieses Jahr sollte uns der Weg nach Thüringen führen.
Trotz der nicht gerade viel versprechenden Wettervorhersagen und Sylvas tagelangen Unkenrufen zuvor zum Trotz starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück bei Uschi frohen Mutes von Mannheim Richtung Osten. Oma auf der Treppe überwacht die Abfahrt.
Zunächst führte der Weg durch den nördlichen Odenwald wie an der Perlen- schnur gezogen Richtung Maintal. Hier sind wir gerade auf der B 38 in der Nähe von Fürth unterwegs.
Obligatorisch bei Touren von Friedhelm ist die Rast in Miltenberg am Main - ein wunderschönes Fleckchen, das immer wieder zur Rast einlädt und auch für die Moppeds ideale Parkmöglichkeiten bietet.
Hier überqueren wir in leichter Tourenschräglage die Mainbrücke bei Aschaffenburg und waren unserem Ziel damit schon ein ganzes Stück näher gekommen. Wie man sieht, hat uns die Sonne sogar auf dem Weg hier und teilweise auch später begleitet. Allerdings mußten wir auch 2 x wegen feuchter Einflüsse kurzfristig mit Gummi aufrüsten - das war dann aber jeweils schnell wieder vorbei. Über Lohr, Gemünden und Bad Kissingen hatten wir unser Ziel immer klar im Auge.
Schwupps, schon sind wir am Ziel angekommen, dem Stadthotel Geis in Bad Neustadt an der Saale. Hier wurden wir von Junior-Chef Norbert mit einem Begrüßungsbier (auf dem Bild warten wir gerade darauf) in Empfang genommen. Nicht nur deshalb ist das Hotel zu empfehlen, wir haben uns dort rundum wohl gefühlt und waren bestens versorgt.
Nach dem guten und reichlichen Abendessen im Hotel wollten wir zur Verdauung und Erkundung noch in die schöne Altstadt auf einen (oder zwei) Dämmerschoppen. Wie man sieht, war es schon ziemlich dunkel und dadurch auch recht stimmungsvoll.
Als am nächsten Morgen wir und auch die Moppeds ausgeschlafen und gefrühstückt hatten, machten wir uns an die Erkundung des Thüringer Waldes - insbesondere der Rennsteig stand auf dem Programm.
So sieht das dann aus, wenn man durch die kleinen Dörfer streicht - jede Menge Eindrücke in fahrerischer und landschaftlicher Hinsicht konnten wir dabei gewinnen. Hier schon mal vorab - es ist ein lohnendes Moppedrevier. Der Weg führte uns über Trappstadt, Hildburghausen, Gießübel und Katzhütte Richtung Bad Blankenburg.
Der Qualm auf dem Bild unten stammt nicht von einem mittleren Wald- oder sonstigen Brand, sondern von einem der für die Region typischen Bratwurst-Stand. Dem konnten wir nicht widerstehen und nahmen nach scharfer Bremsung hier erst einmal das zweite Frühstück zu uns - nebenbei, die "Thüringer" war hervorragend, der Kaffee nicht minder. Der Vollstandigkeit halber sei erwähnt, dass wir uns hier in Bad Blankenburg befinden.
Wie man sieht, ging vor lauter Begeisterung jeglicher geordnete Ablauf verloren. Marion und Ludwig unterhalten sich mit dem "Chef de cuisine" über die Rezepturen, Carmen ist mehr für den praktischen Test. Der Rest treibt sich irgendwo in der Nähe mit Wurst, Kaffee oder sonstigem in der Hand herum.
Frisch gestärkt machten die Kurven der Höhen des Rennsteiges natürlich noch einmal so viel Spass. Wir nähern uns mit Abstechern rechts und links und über die Orte Königsee und Neustadt am Rennsteig allmählich dem bekannten Ort Oberhof, der Wintersport-Domäne auf dem Rennsteig.
Man könnte glauben, dass Ludwig sich hier für die Nacht zurecht macht und schon mal die Hosen auszieht - tatsächlich rüstet er sich aber für den Wolkenbruch, den wir auf Grund des mittlerweile um uns herum rabenschwarzen Himmels hier auf dem Parkplatz bei Oberhof erwarteten. Ganz so schlimm wurde es dann aber nicht - es blieb bei einer normalen Dusche.
Schon wieder zurück in Richtung Hotel unterwegs - nachdem wir zuvor über Ohrdruf, Tabarz, Brotterode und Schmalkalden noch eine "Runde" im nördlichen Bereich des Rennsteig gedreht hatten - mußten uns wir hier auf dem weitläufigen Marktplatz in Meiningen nochmal mit einem Kaffee stärken, bevor wir über Mellrichstadt wieder in Bad Neustadt einliefen.
Auf dem Tisch steht das "Touren-" oder "Einlauf-Bier" als erste "Erfrischung nach getaner Arbeit". Später gab`s dann Gegrilltes von Norbert für den Hunger - der Durst war an diesem Abend letztlich dann auch nicht ganz unerheblich. Trotzdem konnten wir am nächsten Tag auf die Benutzung von Autobahnenverzichten.
Der Rückweg führte uns dann über Bad Brückenau zunächst ins schöne Sinntal - danach gings ein Stück durch das Maintal bis Lohr, weiter nach Aschaffenburg und dann wieder durch den Odenwald Richtung Höchst. Die letzte kurze Rast wurde bei Ober-Ramstadt gemacht, nach der letzten Etappe führten unsere Wege nach dem Abschluß am Rhein in Worms dann wieder getrennt in die jeweilige Heimat.
Mir hat es wieder viel Spass gemacht - vielen Dank an die Truppe, die es dem Tour-Guide wirklich leicht (aber nicht zu leicht) gemacht hat.
Hier ist nun das vorläufige Ende unserer Homepage.
Wir danken für den Besuch und würden uns auf ein Wiedersehen freuen.